wolfgang-welsch.com

     

ZDF-Dokumentation „Sonderauftrag Mord - Die Geheimnisse der Stasi“

Dokudrama über eine Arbeitsweise des Ministeriums für Staatssicherheit.

Darin wird u.a. das Stasi-Attentat 1981 in Israel thematisiert.

Einladung zur Festveranstaltung des Präsidenten des Deutschen Bundestages anlässlich des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit, mit anschließendem Empfang.

  
Hubertus Knabe [Hg.]Die vergessenen Opfer der Mauer
2009Co-Autor Wolfgang WelschISBN 978-3-548-60883-9
          

  

Thomas Kierok  

Mauergeschichten
2009(84) Mein Gewissen war stärkerBeitrag mit Foto von Wolfgang WelschISBN 978-3-03768-040-7

9. November 2009

Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls: Wolfgang Welsch in der Akademie der Künste Berlin,Interview mit PHOENIX ab 11.00 Uhr

Weitere Veranstaltungstermine zu diesem Ereignis auf Anfrage

 

Ich glaube es steht uns allen miteinander gut an, wenn wir den Verfolgten und Gegnern des SED-Regimes mehr Anerkennung und mehr Hilfe geben. Auch diese Gerechtigkeit gehört für mich zu den demokratischen Werten, für die die Menschen in der DDR auf die Straße gegangen sind.

Bundespräsident Horst Köhler am 3. 10. 2004 in Erfurt
 
Die Loyalität zum Staat derer, deren Gewissen es gebot Widerstand zu leisten, ist dann überzogen, wenn man sie nicht angemessen entschädigt, Täter nicht bestraft und Mitläufer belohnt (Ministergesetz).
 
Wolfgang Welsch am 3. 10. 2009 in Berlin
 
 
Die „DDR“ war ein Unrechtsstaat
 
Vor 20 Jahren scheiterten die kommunistischen Diktaturen in Europa und Deutschland endgültig. Für die Deutschen mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989.
Die Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 beendete für unser Land einen historischen Ausnahmezustand. Niemand hat auf diese Anomalität viele Jahre vor 1989 deutlicher und klarer hingewiesen, als die, die sich dem System widerständig verweigerten oder durch Flucht entzogen.

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Helios Verlag und das Osteuropäische Zentrum (OEZ) laden ein zur

Buchvorstellung
Die verklärte Diktatur. Der verdrängte Widerstand gegen den SED-Staat
Montag, den 11. Mai 2009, 18.00 Uhr im Louise-Schroeder-Saal (338) des Roten Rathaus, Berlin

Dem letzten DDR-Innenminister im Kabinett de Maizière, dem gelernten Melker und promovierten Juristen, P.-M. Diestel, gefällt die Meinungsäußerung in meinem Buch nicht, in der ich ihn als seinerzeit politisch Verantwortlichen für die Vernichtung eines Teils der Stasi-Akten in 1990 sehe, wie die Presse damals unisono bestätigte und worauf ich mich berief.

Siehe hier:

https://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1995/0717/politik/0009/index.html

 

1993 hatte Diestel wegen dieser Aussage gegen den Verlag Hoffmann & Campe, den Publizisten Henryk M. Broder sowie gegen andere Verlage und Personen auf Unterlassung geklagt. 1995 wurde seine Klage vom OLG HH (3 U 183/94) gut begründet zurückgewiesen, was ihn allerdings nicht daran hindert, mir neuerlich eine Abmahnung mit Unterlassung zuzustellen.

Siehe hier:

http://www.presseanzeiger.de/meldungen/politik/273789.php
http://www.news4press.com/Diestel-(-letzter-DDR-Innenminister)-ve_434662.html

 

Herr Diestel bestreitet seine Mitverantwortung nach wie vor und will auch gegen mich prozessieren.

Er will, wie er mir schreibt, „jedem eins auf die Nuss hauen, der seine Lebensleistung falsch oder verleumderisch darstellt.“ Doch wie schrieb schon Carl von Ossietzky: „In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat.“