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Helios Verlag und das Osteuropäische Zentrum (OEZ) laden ein zur

Buchvorstellung
Die verklärte Diktatur. Der verdrängte Widerstand gegen den SED-Staat
Montag, den 11. Mai 2009, 18.00 Uhr im Louise-Schroeder-Saal (338) des Roten Rathaus, Berlin

Dem letzten DDR-Innenminister im Kabinett de Maizière, dem gelernten Melker und promovierten Juristen, P.-M. Diestel, gefällt die Meinungsäußerung in meinem Buch nicht, in der ich ihn als seinerzeit politisch Verantwortlichen für die Vernichtung eines Teils der Stasi-Akten in 1990 sehe, wie die Presse damals unisono bestätigte und worauf ich mich berief.

Siehe hier:

https://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1995/0717/politik/0009/index.html

 

1993 hatte Diestel wegen dieser Aussage gegen den Verlag Hoffmann & Campe, den Publizisten Henryk M. Broder sowie gegen andere Verlage und Personen auf Unterlassung geklagt. 1995 wurde seine Klage vom OLG HH (3 U 183/94) gut begründet zurückgewiesen, was ihn allerdings nicht daran hindert, mir neuerlich eine Abmahnung mit Unterlassung zuzustellen.

Siehe hier:

http://www.presseanzeiger.de/meldungen/politik/273789.php
http://www.news4press.com/Diestel-(-letzter-DDR-Innenminister)-ve_434662.html

 

Herr Diestel bestreitet seine Mitverantwortung nach wie vor und will auch gegen mich prozessieren.

Er will, wie er mir schreibt, „jedem eins auf die Nuss hauen, der seine Lebensleistung falsch oder verleumderisch darstellt.“ Doch wie schrieb schon Carl von Ossietzky: „In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat.“

Bald ist es soweit. Im Frühjahr 09, dem zwanzigsten Jahr nach dem Mauerfall, erscheint mein neues Buch

"Die verklärte Diktatur. Der verdrängte Widerstand gegen den SED-Staat"

Seit der Implosion des SED-Staates das erste Buch, das sich mit der Legende von den Sozialismusreformern als ´Opposition´, zuletzt als ´Revolutionäre´ befasst, ihrem Opportunismus nachgeht, die Leiden der Verfolgten benennt und deren gesellschaftliche Abseitsstellung bewertet, den vergessenen Widerstand einordnet, die gescheiterte Aufarbeitung beschreibt und das Versagen der Intellektuellen skizziert. Ein potenzieller MfS-Mörder wird exklusiv vorgestellt und vieles mehr aus dem Schattenreich des MfS und deren marxistischer ´Religion´.

Hier die ersten Presse-Infos des Verlages:

http://www.offenes-presseportal.de:80/politik_gesellschaft/helios-verlag_k-hproehuber_neue_publikation_ddr_-_sozialistische_diktatur__56938.htm
http://www.presseanzeiger.de/meldungen/politik/266159.php 
http://www.presseecho.de:80/vermischtes/PE12277924214803.htm

Donnerstag, 2. 10. 2008, 22.15 Uhr (Wiederholung 0.00 Uhr) auf Phoenix

Am Vorabend des 3 Oktober diskutiere ich in der PHOENIX Gesprächsrunde über das Thema: „Vergeben und vergessen? - Die Verklärung der DDR-Vergangenheit“.
Moderation: Anke Plättner

Treffpunkt 8.30 Uhr a. d. Gedenkkreuzen am Reichstag

Die ehemaligen Verfolgten des SED-Staates protestieren gegen ihre Verhöhnung
durch das neue Ministergesetz für den Justizminister Ulbrichts und Honeckers,
unter dessen Justizterror hunderttausende gelitten haben.

Info unter C.-W. Holzapfel, Tel. 030 302077-85, http://www.17juni1953.de 
http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewtopic.php?t=1340#top


Teilnahme an dem wissenschaftlich begleiteten Fernsehprojekt „Meine DDR“ im Auftrag des NDR. Parallel dazu entsteht ein Hör- und Begleitbuch.
Erscheinungstermin 2009


BBC London drehte einen Beitrag mit mir für eine Dokumentation über den Widerstand in der DDR.
Sendetermin Europaweit 2009

TV-Spielfilm über Leben und Ermordung des Widerstandskämpfers Michael Gartenschläger durch ein Spezial-Kommando der Stasi. Die Premiere des Filmes fand unter großem Beifall am 3. Oktober auf dem Filmfest in Hamburg statt. 

Dazu eine Rezension auf WELT-ONLINE: http://www.welt.de/welt_print/article1395439/Eigenhndig_die_Mauer_abbauen.html  

Der TV-Spielfilm „Der Stich des Skorpion“ erscheint auf DVD ab 26.09.2007 im Handel

Politische Gespräche über den Widerstand in der DDR mit Lesung aus dem Buch „Ich war Staatsfeind Nr.1“ auf Schloß Katelbogen/MV